MESSERER
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Wir haben im Jahr 2011 mit vier Yaks angefangen. Zur Zeit besteht unsere Herde bereits aus vierzehn Yaks, die auf einem großen Areal das ganze Jahr im Freien gehalten werden. Diese Tiere sind sehr robust und vertragen hervorragend jedes Wetter. Gegen Kälte sind sie durch ihr warmes Wollkleid bestens geschützt und im Winter liegen sie am liebsten direkt im Schnee. Temperaturen bis -30 Grad bedeuten für sie ein schönes Wetter. Im Sommer steht ihnen der Schatten unseres Waldes zur Verfügung, wo sie die heißen Tage gerne verbringen. Vom Frühling bis zum späteren Herbst ernähren sie sich mit Gras von unseren Streuobstwiesen, im Winter bekommen sie von uns frisches Heu. Auf diese Weise bauen wir allmählich eine gesunde Yakherde auf und erzeugen bei Bedarf ein hochwertiges und naturbelassenes Lebensmittel. 

 

Der Yak (Bos grunniens) ist ein asiatisches Hochgebirgsrind, das aus den Hochlagen Zentralasiens stammt. Der Yak lebt in Höhen bis zu 7000 Meter. Er liefert nicht nur ein hervorragendes Fleisch, sondern auch Milch und Wolle. Sein getrockneter Kot dient als Brennmaterial. Nach wie vor wird er als Reit- und Lasttier eingesetzt.

 

Die Yaks sind sehr ruhige, friedvolle und äußerst genügsame Tiere. Allerdings sind sie ziemlich schreckhaft und können ( besonders wenn sie sich bedroht fühlen) sowohl sehr schnell laufen als auch blitzschnell anhalten, weshalb wird ein stets aufmerksamer, vorsichtiger und ruhiger Umgang mit diesen Tieren geboten.

 

Das Yakfleisch ist aromatischer als Rindfleisch, hat eine dunkelrote Farbe und ist eher grobfasrig. Es gleicht im Aussehen und Geschmack dem Wildfleisch. Es hat einen hohen Eiweißgehalt bis ca. 25%, während das Rindfleisch diesen in der Höhe von 15-20% aufweist. Yakfleisch ist besonders reich an Eisen und Zink und enthält viele andere Mineralstoffe. Das Fett der Tiere hat einen sehr hohen Karotingehallt, daher kommt auch die gelbe Fettfarbe. Yakfleisch ist sehr cholesterinarm, wohlschmeckend und zart.

 

 

 

 

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© Thomas Vorhauer